San Francisco Sprachreise: Picknick

Freitage sind große Workshop-Tage. An diesem Tag findet kein regulärer Unterricht statt. Die Schüler haben aus einer Vielzahl an Kursen zwei Interessante zu wählen und diese durchzuführen. Der letzte Freitag war jedoch etwas ganz Besonderes.

Es fand nämlich das jährliche große Picknick am “Crissy Field” statt. Hierbei handelt es sich um eine park-ähnliche Grünfläche, die direkt am Strand gelegen ist. Um die Essenszeit hinauszuzögern wurden wir mit einem Gelände-Spiel beschäftigt. Wir bekamen einen Zettel mit sinnlosen Dingen, die zu finden und zu fotografieren sind. Mein Verdacht der Sinnlosigkeit wurde dadurch verstärkt, als wir zwei Dinge fotografieren mussten, die in dem angegebenen Gebiet jedoch nicht aufzufinden waren.

Nachdem das Spiel vorbei und kein Gewinner aufgrund der fehlenden Gegenstände auszumachen war, gingen wir endlich zum wichtigsten Teil eines Picknicks über: Dem Essen. Spätestens hier wurde uns wieder bewusst, dass Amerikaner Mut zum Übertreiben haben. Was wir für Brote halten, wird von den Amis kurzer Hand zu einem Baguette umfunktioniert und mit Köstlichkeiten befüllt. Aufgrund der Größe ist es unmöglich das burgerähnliche Gebilde mit einem Biss zu erfassen, so blieb uns nichts Anderes übrig, als sich von einer Hälfte zur Anderen durch zu beißen.

Nachdem Picknick machten wir uns mit Anni auf eigene Faust auf den Weg und schlenderten entlang der windigen Bucht in Richtung “Golden Gate Bridge”. Während des Spazierganges machten wir von der grandiosen Aussicht Gebrauch, die San Francisco bietet. Es ist der Wahnsinn, wie viel grüne Fläche eine so eng besiedelte Stadt beherbergen kann. Würde man einen Kurort mit einer Großstadt kreuzen würde wahrscheinlich San Francisco zustande kommen. Nach der Besichtigung der “Golden Gate Bridge” haben wir uns über den “Golden Gate Park” hergemacht. Dieser besteht aus mehreren kleinen Gebieten. Eines der Schönsten ist der Rosen Garten. Dieser beinhaltet eine Vielzahl von Rosen aus aller Welt.

Nachdem wir die Rosen in Ihren Farben betrachtet haben, fiel uns auf, dass wir mit der Zeit ebenfalls recht intensive Farbe angenommen haben. Zurück bei unserer Gastfamilie kam der erste Schock über mich, als ich entdeckte, wie hässlich ich eigentlich mit Sonnenbrand und ohne Brille aussehe. Dort wo die Brille saß, war nämlich kein Sonnenbrand *ahhh*

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