San Francisco Sprachreise: Anreise

Wenn Ihr diesen Bericht lest, könnt Ihr ganz stark davon ausgehen, dass wir die Reise gesund überstanden haben :) Die Anreise dauerte recht lange (25 Stunden) und schlauchte gewaltig an den Körperkräften. Insgesamt mussten wir 2 Mal den Flieger wechseln und zwischen den einzelnen Flügen eine Wartezeit von mindestens 3 Stunden über uns ergehen lassen. Die Flüge verliefen ohne große Schwierigkeiten und besonders der Längste, von Frankfurt nach Calgery (Canada), war dank im Sitz integrierter Fernseher gut zu überstehen. Die Filme, die wir darüber gesehen haben waren allesamt in Englisch und boten eine gute Basis um mit der englischen Sprache warm zu werden.

Nachdem wir auch den letzten Flug zwischen Canada und Frankfurt gut überstanden haben, machten wir uns auf den Weg zu unserer Gastfamilie.Dummerweise haben wir hierbei an der falschen Stelle gespart und den Transfer vom Flughafen zur Gastfamilie nicht mitgebucht. Daher mussten wir vor Ort vorerst erkunden was für Transportmöglichkeiten gegeben sind und wie diese weise genutzt werden können. Hierbei kamen die ersten Kommunikationen zustande, als wir voller Hoffnung nach dem besten Weg zu unserer Gastfamilie stotterten. Als wir merkten, dass wir hiermit auch nicht wirklich gut klar kommen, weil irgendwie keiner weiß wo es lang geht, fassten wir uns ein Herz und ein volles Portmonnaie und tätigten einen 7 minütigen internationalen Mobilfunkanruf mit meinem deutschen Handy. Die Kosten für diesen Anruf wollen wir an dieser Stelle am Besten überspringen, weil dies nur Kopfschmerzen verursacht *G* Ihr fragt euch bestimmt an dieser Stelle warum so ein dämlicher Anruf 7 Minuten dauern muss: Naja das dumme ist, dass sich Amerikaner am Telefon recht seltsam anhören und als wir an der Stelle waren um bestimmte Zwischenstationen zu buchstabieren, war alles vorbei. Er buchstabierte ein H meinte aber ein L, und so ging es die ganze Zeit, bis endlich alle Wussten wo es lang geht. Freundlicherweise hat sich der nette Typ am anderen Ende der Leitung bereit erklärt uns ab einer gewissen Station mit dem Auto abzuholen.

So sind wir ohne größere Aktionen um 23 Uhr Ortszeit bei der Gastfamilie angekommen. Diese hat uns sehr freundlich aufgenommen! Diese waren sogar so zuvorkommend und haben uns noch etwas zu Essen angeboten. Da der Fraß auf dem Hinflug mehr aus Verpackung, als aus genießbarer Nahrung bestand, kam mir dieses Angebot nur recht und so schaufelte ich mir noch eine gehörige Portion Hühnchenbraten mit gebratenen Kartoffelwürfeln in meinen unterernährten Magen. Nach dem Festtagsmahl wurde uns auf die Schnelle unser neues Zuhause gezeigt und die wichtigsten Dinge erläutert. Da sowohl Anni als auch ich total müde waren und uns der morgige Tag mit einem Einstufungstest begrüßte, haben wir keine großen Fragen gestellt und ließen uns einfach nur noch ins Bett fallen.

Das Wetter am Abend war im Übrigen kalt und windig. In den kommenden Tagen werden wir immer mal wieder von unseren Erfahrungen in den Staaten berichten, daher könnt Ihr gespannt bleiben ;)

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