Die Wichtigkeit von Backups und deren Fehlen in Ernstfällen
An manchen Tagen sollte man einfach nicht aufstehen oder das Bett zumindest an der anderen Seite verlassen. Solch einen Tag hatte ich gestern. Hätte ich mal einen der beiden Tipps berücksichtigt *G*.
Der Morgen hatte im Gegensatz relativ normal angefangen: Ich bin auf dem Moped in klirrender Kälte zur Arbeit geheizt und habe mir dann in der Firma einen schönen heißen Kaffee gegönnt. Als ich wie gewohnt den Computer anschaltete, ahnte ich noch nichts von dem, was mir für den Rest des Tages Kopfschmerzen bereiten sollte. Bis hierhin nahm noch alles seinen gewohnten Gang. Als ich nun meine portable Festplatte in den Rechner steckte, um einige meiner Programme zu starten, wurde ich von Fehlern überschüttet, als würde man unter den Niagarafällen eine Morgendusche nehmen. Von all den seltsamen Meldungen trat vor allem Eine recht häufig in Erscheinung: “Die Datei oder das Verzeichnis ist beschädigt und nicht lesbar“.
So manche von uns würden nun daher gehen und einfach den Rechner neu starten, in der Hoffnung, man habe lediglich den Powerbutton des Computers im falschen Winkel betätigt und so eine ungeahnte Reaktion hervorgerufen. Leider war dem nicht so. Nach einem Neustart immer noch die selbe Flut an Fehlermeldungen. Nach näherem Betrachten der Dateistruktur der Festplatte wurde schnell ersichtlich, dass nicht nur log-Dateien und anderer Unsinn von dieser Meldungen betroffen waren. Auch mein Projekt-Ordner und einige andere persönliche Dateien wurden von dieser grausamen Fehlermeldung heimgesucht. Ach ja: Es gab zu dem Zeitpunkt noch kein Backup der Daten, was mir am meisten Kopfschmerzen bereitete. Nach längerem Recherchieren und Ausprobieren von verschiedenen Recovery Tools zeigte Gott sei Dank ein Tool Wirkung: chkdsk
Keiner hätte gedacht, zumindest ich nicht, das das windowseigene Werkzeug solch eine Kraft in sich birgt um solche Fehler zu reparieren. Nachdem die unbezahlbaren Daten wieder hergestellt wurden, erstellte ich zuerst ein Backup!
Mal wieder mit einem blauen Auge davon gekommen
An alle, die das selbe Problem haben, sollten das Tool auch mal testen. Folgende Schritte sind hierfür notwendig.
1. Klickt in der Taskleiste auf Start => Ausführen.
2. Gibt in das sich öffnende Fenster “cmd” ein
(ohne Anführungsstriche)
3. Es öffnet sich erneut ein Fenster.
In diesem gebt Ihr “chkdsk /f F:” ein (ohne Anführungsstriche).
Das “F” steht für das zu scannende Laufwerk.
Der Parameter “/f” bewirkt, dass die analysierten Fehler auch behoben werden.

Na, da hast du ja nochmal “Glück” gehabt. Aber den Tipp werd ich mir mal merken (hoffe ich) damit ich in so einem Fall vielleicht nicht ganz so sehr ins Schwitzen komme